
Das KINDER- und JUGENDPROGRAMM ist da!
Liebe Filmfest-Freund*innen,
unser aktuelles Kinder- und Jugendprogramm 2026 ist online!
Im Wettbewerb um den Filmpreis für Kinderrechte lassen sich Fanta, Maestra, Manuellinha und Majd nicht unterkriegen, sondern zeigen uns, was es heißt, bereits in jungen Jahren Verantwortung zu übernehmen. Tony und Shelly erforschen im Ferienkino ein großes Geheimnis und nebenbei noch ihre Freundschaft. Bei den UFOlinos schwirren die Insekten auch Nachts und ein Fuchs entdeckt die Bücherwelt.
Wettbewerb um den Filmpreis für Kinderrechte
Im Wettbewerb um den Filmpreis für Kinderrechte laufen vier Filme, die sich mit den Lebensrealitäten von Kindern auseinandersetzen. Das Programm zeigt einmal mehr, wie sehr sich Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen weltweit unterscheiden. Doch auch wenn die Hürden nicht verschiedener sein könnten, mit dem Erwachsen werden kämpfen sie alle.

„Fantastique“, Regie Marjolijn Prins, 2025, © Filmotor
In „Fantastique“ (Regie: Marjolijn Prins, Haus der Jugend, 8.10. 17:30 Uhr) balanciert die 14-jährige Fanta durch den Alltag: Sie hat die einmalige Chance mit ihrer Akrobatengruppe auf Tour zu gehen, dafür muss sie noch mehr trainieren. Doch auch die Schule sowie die Verantwortung für ihre kranke Mutter und die jüngeren Geschwister, stellen hohe Ansprüche an sie. Ein hybrider Dokumentarfilm über große Träume und Verantwortung mit magischen Elementen und beeindruckenden Bildern aus der Hauptstadt Guineas.

„Sad Girlz“, Regie Fernanda Tovar, 2026, © Alpha Violet
Paula und Maestra sind beste Freundinnen mit einem gemeinsamen Ziel: Sie wollen zu den panamerikanischen Schwimmmeisterschaften nach Brasilien fliegen. Nach einem Vorfall auf einer Party ist Paula wie ausgewechselt. Maestra will ihr helfen. Gemeinsam versuchen sie einzuordnen, was Paula passiert ist. Die Antworten, die sie finden, erschüttern sie und stellen Maestra vor eine große Entscheidung. „Sad Girlz” (Regie: Fernanda Tovar, Filmtheater Hasetor, 7.10., 20 Uhr) ist ein einfühlsames Porträt über Freundschaft.

„The Fabulous Time Machine“, Regie Eliza Capai, 2026, © Split Screen
In „The Fabulous Time Machine“ (Regie: Eliza Capai, Haus der Jugend, 7.10., 17:30 Uhr) begeben wir uns mit Manuellinha, Manu, Sophia und ihren Freudinnen gleich auf mehrere Zeitreisen. Der Dokumentarfilm fragt, wie sich die heranwachsenden Mädchen ihre Zukunft vorstellen. Mit Witz und Charme spielen sie ihren zukünftigen Alltag als Astronautin und Ärztin vor, stets begleitet von ihrer Vergangenheit: Aufgewachsen im brasilianischen Hinterland ist ihre Kindheit geprägt von Perspektivlosigkeit, den diskriminierenden Erfahrungen ihrer Mütter, dem Alkoholkonsum der Eltern und strikter Religion. Ein Film auf Augenhöhe seiner Protagonistinnen, der Selbstwirksamkeit zeigt und tief blicken lässt.

„Wohin mit mir?“, Regie Marvin Menné, 2025, © Drop-Out Cinema
Der deutsche Dokumentarfilm „Wohin mit mir?” (Lagerhalle, 8.10., 20 Uhr) begleitet Majd und Shadfaisal. Die beiden sind 17 und leben in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Sie haben es geschafft, könnte man meinen. Aber auch nach ihrer Flucht sehen sich die beiden mit ständigem Druck von der Familie, dem deutschen Asylsystem und Zukunftsängsten konfrontiert. Ernüchternd dokumentiert Marvin Menné die Ohnmacht zweier Jugendlicher gegenüber deutscher Bürokratie und familiären Ansprüchen.
UFOlinos – Kurzfilme für Kinder ab 4 Jahren
Bei den UFOlinos stehen die jüngsten Kinofans im Mittelpunkt. Mit drei Kurzfilmprogrammen am Festivalsonntag, dem 11. Oktober, werden Filme für Kinder ab 4,7 und 10 Jahren in der Lagerhalle mit deutscher Einsprache gezeigt.

„Nachtschwärmer“, Regie Lena von Döhren, 2026, © Catpics Production
Um 11 Uhr startet mit „Kino kapern” großes Kino für die Kleinsten. In „Nachtschwärmer” (Regie: Lena von Döhren) begleiten wir Insekten bei Nacht und fragen uns, können Fledermäuse vegetarisch leben? Während wir mit Ido in unserem Schatten unseren besten Freund finden („Mein Schatten und ich“ Regie: Yali Herbet).

„Tutti“, Regie Zhuang Rong Zuo, 2026, © Fubon Cultural and Educational Foundation momo mini Incubator
Die UFOlinos ab 7 Jahren (13 Uhr) stellen sich großen Veränderungen. „Wer traut sich?” erforscht in „Tutti” (Regie: Zhuang Rong Zuo) und in „Vor meiner Tür auf einer Matte” (Regie: Antje Heyn) Freundschaften, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während in „Wenn sich Dinge verändern” (Regie: Laura Gutiérrez Ardila) Joaquina und Leonor lernen Abschied zu nehmen.

„Wheelie Boys“, Regie Aisha Adepoju, 2025, © Associate Directors
Das Programm „Durchgetreten” um 15 Uhr zeigt sechs Kurzfilme für Kinder ab 10 Jahren. Lele fragt sich, ob Ballett wirklich das ist, was sie glücklich macht („Lächle mal”, Regie: Dai Wei) und im Dokumentarfilm „Wheelie Boys” (Regie: Aisha Adepoju) blickt eine Freundesgruppe dem Schulwechsel und damit großen Veränderungen entgegen.
Weitere Infos und das komplette Programm findet ihr hier.
