All That Breathes

All That Breathes

 

Während das Hochwasser in ihre Garage in Delhi kriecht, geben zwei Brüder einem jungen verletzten Vogel ein schaumiges Bad, so wie ihre Mutter es früher mit ihnen gemacht hat. Die Brüder setzen sich seit ihrer Jugend für die Schwarzmilane, genannt „Kites“, ein. Um eine Kite zu retten, schwimmt Saud auch mal mit einer Transportbox durch einen eiskalten Fluss. Die spätere Versorgung des Tieres findet im Licht einer Handykamera statt, der Strom fällt immer wieder aus. Die Stimmung im Film schwingt zwischen Verzauberung, besonders auch durch die Musik von Roger Goula, und der Sorge über die Luftverschmutzung und die politischen Umstände hin und her. In Delhi herrschen schwere Unruhen, die Gewalt rückt immer näher an die entstehende Vogelklinik heran. Ein Artikel in der „New York Times“ hat einen finanziellen Push für den Aufbau der Klinik gegeben. Nadeem träumt derweil von einem Studium in den USA. Ein poetischer Film über zwei Menschen, die bereit sind, viel Kraft, Geld und Zeit für eine Sache zu opfern, die von so vielen übersehen wird.

 

A poetic film about two brothers willing to sacrifice a lot of strength, money and time for their passion: saving injured birds in Delhi. But their visions of the future drift apart.

 

Sonntag, 16. Oktober | 15:00 Uhr, Filmtheater Hasetor

 

Indien, USA, Vereinigtes Königreich 2022, 94’

Hindi Originalfassung mit englischen Untertiteln

 

Regie & Drehbuch Shaunak Sen | Kamera Ben Bernhard, Riju Das, Saumyananda Sahi | Schnitt Charlotte Munch Bengtsen | Musik Roger Goula | Ton Niladri Shekhar Roy, Moinak Bose | Mitwirkende Nadeem Shehzad, Mohammad Saud, Salik Rehman | Produktion Rise Films, Kiterabbit Films | Distribution The Film Collaborativ