Aşk Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod

Aşk Mark ve Ölüm

 

Ab den 1950er-Jahren ruft Westdeutschland nach „Gastarbeitern“ und sie kommen – viele aus der Türkei. In der Hoffnung auf eine gute Anstellung betreten sie „den Zug in die Fremde“. Doch ihre Erwartungen werden enttäuscht. Schlechte Arbeitsbedingungen, ungerechte Löhne und Heimweh lasten schwer auf ihnen. Was hilft, sind die Musik und die Gemeinschaft. Kassetten und Platten mit Liedern, die auf Türkisch von Protest und Sehnsucht erzählen, werden unter den „Exilanten“ zu Verkaufsschlagern. Im deutschen Rundfunk ist wenig von dieser Musik zu hören. Mit Interviews, Archivmaterial und Kassettensammlungen taucht der Film in die Welt der ersten Generation ein. Erzählungen und Fotos lassen den „Türkischen Basar“ und die „Gazino-Kultur“ wieder lebendig werden. Die Größen der damaligen Szene berichten von Geld-regen und Erfolg. Auf der anderen Seite stehen Perspektivlosigkeit und rassistische Anschläge. Dieser Film zeigt eine vielstimme deutsch-türkische Geschichte, die bis in die Gegenwart andauert.

Hinweis: Der Trailer beginnt mit Lichteffekten, die Menschen mit Lichtempfindlichkeit beeinflussen können

 

Freitag, 14. Oktober | 20:00 Uhr, Filmtheater Hasetor

 

Deutschland 2022, 96’

Deutsche/türkische/englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

 

Regie & Schnitt Cem Kaya | Drehbuch Cem Kaya & Mehmet Akif Büyükatalay | Kamera Cem Kaya, Mahmoud Bekakhel, Julius Dommer, Christian Kochmann | Ton Fatih Aydin, Armin Badde, Tarik Badaoui, Thorsten Bolzé, Dalia Castel, Tim Gorinski, Cem Kaya, Kris Limbach, Jule Vari | Mitwirkende İsmet Topçu, Ömer Boral, Yüksel & Ihsan Ergin, Metin & Adnan Türköz, Yüksel Özkasap | Produktion filmfaust, Film Five | Distribution Real Fiction Filme