Die Wurzeln der Filmemacherin Areeb Zuaiter entspringen Nablus in Palästina. Ihre Eltern konnten im damaligen Krieg mit ihr fliehen. Seitdem setzt sich Zuaiter mit Fragen nach ihrer Identität und dem Leben im Krieg auseinander. Während sie sich mit der Nostalgie nach ihrer Heimat und den Schreckensbildern des Krieges in Palästina beschäftigt, stößt sie auf den Jungen Ahmed, der mit seinen Freunden Videos von deren Parkour-Stunts dreht. Dabei stehen die unbekümmert aussehenden Jungen beim Üben ihrer Saltos im krassen Kontrast zu den Explosionsgeräuschen im Hintergrund. Im Parkour-Sport sieht Ahmed seine Chance das Kriegsgebiet irgendwann verlassen zu können. Er und seine Freunde trainieren in den Dünen, einem zerbombten Flughafen oder zerstörten Parkhäusern. Gemeinsam träumen sie von einer Zukunft außerhalb Palästinas. Areeb Zuaiter begleitet Ahmed und seine Freunde über drei Jahre in ihrem Alltag und bei Ahmeds Versuchen das Land zu verlassen.
Im Anschluss an die Vorstellung wird es ein Filmgespräch mit Areeb Zuaiter geben.
Between rubble and explosions, Ahmet performs flips on Gaza’s beach. In parkour, he and his friends find moments of freedom and hope for a life beyond war.
Fr. 09. Okt. 17:30 | Lagerhalle
Schweden, Katar, Saudi-Arabien, Palästina 2024, 89’
Arabisch/ schwedische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie Areeb Zuaiter | Kamera Ibrahim Al-Otla, Marco Padoan, Umit Gulsen | Schnitt Phil Jandaly | Musik Diab Mekari | Sounddesign Yehya Breshe | Mitwirkende Ahmed Matar | Produktion Basel Mawlawi | Distribution ArtHood Entertainment