
Ein verborgenes Leben
Film | Di., 01.09.2026 | 19 Uhr | Lagerhalle Osnabrück | Eintritt 6,- € und erm. 5,- €
Filmreihe Geschichte(n) sehen
Imposante Berge. Klarer Himmel. Eine kleine Hütte über den Wolken. Das Leben von Franz Jägerstätter scheint idyllisch. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern im kleinen Dorf St. Radegund in Oberösterreich. Es ist ein einfaches Leben auf dem Bauernhof, aber die Familie ist glücklich. Doch es ist das Jahr 1940, und Franz wird zum Militärdienst einberufen. Zunehmend gerät er in einen Konflikt zwischen seinem Glauben, seinem Gewissen und den Forderungen des nationalsozialistischen Regimes. Voller Zweifel sucht er Rat beim Pfarrer im Ort, in der Hoffnung, in seinen Zweifeln bekräftigt zu werden und Rückhalt von der Kirche zu erhalten. Doch diesen Rückhalt bekommt er nicht. Jägerstätter droht die Hinrichtung wegen “Wehrkraftzersetzung”, doch er will seinem Gewissen treu bleiben. Aber welche Konsequenzen hätte diese Entscheidung für ihn und für seine Familie?
Das Antikriegsdrama “Ein Verborgenes Leben” (eng. “A Hidden Life”) von Terrence Malick inszeniert die tragische Heldengeschichte mit szenischen und atmosphärischen Bildern und erschafft damit ein Kunstwerk, das an den charakterstarken Franz Jägerstätter erinnern lässt. Der Film erzählt von einem verborgenen Leben, dessen wahre Geschichte nicht im Verborgenen bleiben sollte.
Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Gelegenheit sich über den Film auszutauschen.
Tickets sind in Kürze online über die Lagerhalle verfügbar.
Deutschland, USA 2019, Länge: 173 Min., FSK 12
Genre: Antikriegsdrama
Originalsprache: Englisch, Deutsch

Regie & Buch: Terrence Malick
Kamera: Jörg Widmer
Hauptdarsteller: August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Karin Neuhäuser, Tobias Moretti
Lorenz Schwaninger, Ulrich Matthes
Schnitt: Rehman Nizar Ali, Joe Gleason, Sebastian Jones
Musik: James Newton Howard

Fotos: by Reiner Bajo © 2019 Twentieth Century Fox Film Corporation All Rights Reserved © Pandora Film Medien GmbH
Die Reihe Geschichte(n) sehen nähert sich dem Thema „Erinnerungskultur“ mit den Mitteln des Films. Es geht um Themen wie Krieg, staatliche Willkür, Diskriminierung, Flucht und Vertreibung oder kulturelle und religiöse Identität. Der Fokus liegt auf Spielfilmen, die historische Ereignisse oder jüngste persönliche wie kollektive Erfahrungen verarbeiten. Die Filmreihe ist eine Kooperation zwischen dem Museumsquartier Osnabrück, der Lagerhalle e.V. und dem Filmfest Osnabrück.
Nächster Termin dieser Reihe:
24. November, 19 Uhr, Lagerhalle
