Trikotfarben, laute Stimmen, Fahnen wehen im Wind: An einem Frühsommerabend 1985 richtet Brüssel das Finale um den Europapokal aus, und alle Augen liegen auf der belgischen Hauptstadt. Offiziell geht es um die Idee eines Europas, dass durch die Freude am Sport vereint ist – von Geld und Gewalt soll nicht die Rede sein. Der Journalist Rossi hält die Kamera, drängt sich durch die Massen und versucht zu berichten, was geschieht. Während sein kleiner Bruder im Block Z steht. Dann gibt unter dem Druck der Menge eine Mauer im Stadion nach. Was folgt, ist ein Strudel aus Wut und Verzweiflung. Auf den Rängen sitzt Marie, Tochter und Sprecherin des Bürgermeisters. Als ihr Vater betrunken und überfordert das Kommando nicht mehr führen kann, springt sie ein – und bei ihr liegt plötzlich die Frage, an der Politik, Funktionäre und Polizei verzweifeln: Anpfiff oder Abbruch?
The air buzzing with energy, Brussels experiences one of its most vibrant early summer days. The Belgian capital hosts one of the most important football games of a Europe being united – until the walls break down and the layers of brick and fans collide. Inside pure chaos, conflicts of profit and violence emerge, forming an inevitable question: What does winning even mean? “Playing along” takes on an entirely different meaning.
Sa. 10. Okt., 20.00 | Filmtheater Hasetor
Tickets in Kürze verfügbar
Belgien, Niederlande, Deutschland 2026, 91’
Spielfilm
Niederländisch/ französisch/ englisch/ italienische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie Teodora Ana Mihai | Buch Lode Desmet, Isabelle Darras, Teodora Ana Mihai | Kamera Marius Panduru | Schnitt Bert Jacobs | Musik Anna Katharina Bauer | Sounddesign & Ton Senjan Jansen | Darstellende Violet Braeckman, Matteo Simoni, Josse De Pauw, Fabrizio Rongione, Paolo Calabresi, Bobby Schofield, Ben Segers | Produktion Hans Everaert | Distribution Arsenal Filmverleih
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