Was bedeutet schon Heimat? So viel, und gleichzeitig so wenig. Der eine kehrt nach langer Zeit zurück, der andere ist längst da und kämpft gegen Ungerechtigkeit. Kriege und Katastrophen fordern den Menschen einiges ab, doch es formen sich Widerstände, die Hoffnung machen. Sie überwinden Grenzen und beweisen Ausdauer, Resilienz und Standhaftigkeit. Ein Programm über nächtliche intime Telefonate, die Rückkehr an alte, längst verlorengeglaubte Orte, über den gelebten lokalen Aktivismus und eine Duckpin-Bowlingbahn, deren warmes Licht die Leinwand flutet.
What’s home? What does it mean? So much, and so little at the same time. Someone comes back to it after a long time, someone else has been there forever, fighting. The world demands a lot from us, but it also sparks resilience.
Do. 08. Okt., 22.15 | Lagerhalle
Programmlänge ca. 75 Minuten
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Deutschlandpremiere
Shenzhen, New York: Zwei queere Freundinnen unterhalten sich flüsternd am Telefon. Ein Taifun nähert sich der Ostküste Chinas und bedroht das filigrane Konstrukt. Eine fragmentarische Montage zwischen Essay und Katastrophenfilm.
Shenzhen, New York: Two queer friends talk quietly on the phone. A typhoon is approaching China’s east coast and threatens their fragile relationship. A fragmented montage that blends elements of an essay and a disaster film.
USA, China, Frankreich 2026, 14’
Spielfilm
Mandarin/ englische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie, Kamera, Schnitt & Sounddesign Ting Su | Buch & Produktion Ting Su, Eddie Yukun Long | Distribution Kino Rebelde
Deutschlandpremiere
Batu steht für seine Sache unbeirrbar ein. Als Migrant zweiter Generation widmet er sein Leben dem politischen Aktivismus in einer kommunistischen Organisation. Zwischen Demos und hitzigen Diskussionen sucht er Zeit für seine Mutter in der Ferne.
Batu stands unwaveringly by his cause. As a second-generation immigrant, he devotes his life to political activism within a communist organisation. In between demonstrations and heated discussions, he tries to find time for his mother, living far away.
Deutschland 2025, 16’
Dokumentarfilm
Deutsch/ türkisch/ englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie Giorgio Dinello | Buch Lena Marx, Moritz Sachau | Kamera Theodor Kossakowski | Schnitt Taddeo Roelofs | Musik Sierra Klingele | Sounddesign & Ton Ian Peiler | Mitwirkende Batu Yilmaz | Produktion Nils Rulle | Distribution Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Es ist der letzte Tag des Monats in einer Bowlinghalle, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Mira, die Geschäftsführerin, schließt früher. Sie erwartet die Ankunft eines besonderen Besuchers. Eine nostalgische Ode an Freundschaft und Familie.
It’s the last day of the month at a bowling alley that has seen better days. Mira, the manager, is closing up early. She’s expecting a special visitor. A nostalgic ode to friendship and family.
Philippinen, Frankreich 2025, 15’
Spielfilm
Tagalog Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie & Buch Arvin Belarmino, Kyla Romero | Kamera Geia De Vera | Schnitt John Rogers | Musik Gelo Diamos | Darstellende Nour Hooshmand, Andre Miguel, Anton Nolasco, Jeremy Mayores, Veronica Reyes, Joel Garcia, Bullet Dumas, Rhon Mercene, Zee Narciso | Produktion Jon Galvez, Carlos Ortiz, Mick Quito | Distribution Lights On
Vidkrytyi svit
Ein Roboterhund stakst durch die Trümmer einer zerstörten ukrainischen Schule. Gesteuert wird er von einem einstigen Schüler, der im Exil in Polen lebt. Eine Dokumentation mit haptischen und eindrücklichen, manchmal widersprüchlichen Bildern.
A robot dog stalks through the rubble of a destroyed Ukrainian school. It is controlled by a former student who lives in exile in Poland. A documentary featuring vivid and striking, sometimes contradictory images.
Ukraine 2026, 19’
Dokumentarfilm
Ukrainische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie, Buch & Kamera Roman Khimei, Yarema Malashchuk | Schnitt Roman Khimei, Yarema Malashchuk, Phillip Sotnychenko | Sounddesign Oleh Holoveshkin, Andrii Borysenko | Ton Kateryna Herasymchuk | Mitwirkende Yaroslav Adamov, Natalia Adamova, Rodion Adamov, Misha Burtsev, Danyl Zinchenko, Nazar Zinchenko, Adrian Rejdak | Produktion Alina Gorlova, Roman Khimei, Yarema Malashchuk | Distribution Contemporary Ukrainian Cinema
„Hier“ strotzt vor Wut und Frust. Auf den allgegenwärtigen Rassismus in Deutschland, die fehlende Solidarität und die Gleichgültigkeit der Menschen. Ein Manifest darüber, wie man seine Wut kanalisiert und sie zu Widerstand und Resilienz wachsen lässt.
„Hier“ is brimming with anger and frustration – at the pervasive racism in Germany, the lack of solidarity, and people’s indifference. A manifesto on how to channel one’s anger and let it grow into resistance and resilience.
Deutschland 2026, 11’
Spielfilm
Deutsche Originalfassung mit englischen Untertiteln
Regie, Buch, Produktion & Distribution Zehra İrem Yıldız | Kamera Nader Galvez | Sounddesign Felipe Stolnik | Darstellende Zin Akpo