Narciso
Paraguay, 1959. Unter einem erdrückenden Militärregime kehrt Narciso aus Buenos Aires zurück – mit Rock ’n’ Roll im Blut. Zum ersten Mal bebt ein ausländischer Rhythmus durch Asunción, bringt Hitze, Tempo und die Illusion von Wandel. Charismatisch, geheimnisvoll und bei Männern wie Frauen begehrt, wird er bald zur Radiosensation und zum Symbol der Freiheit. Doch gegen diesen Beat setzt das Regime einen härteren Puls: Tugend, Anstand, Tradition, eine kollektive Angst. Seine Jugend und seine Art, sich in der Nacht zu Hause zu fühlen, schwingen in der Musik mit: Begehren wird sichtbar, Sichtbarkeit gefährlich. Nach seiner letzten Sendung wird Narciso tot aufgefunden – und das Regime nutzt den Mord, um jede Person zu inhaftieren, die ihm bedrohlich erscheint. In einem Land, in dem Schweigen herrscht und Angst die Wahrheit erstickt … wer hat Narciso getötet?
In the late 1950s, a young man returns to Asunción, Paraguay, bringing with him a passion for rock’n’roll. The local radio station is devoted to traditional folk music, making it difficult for Narciso to introduce his favorite sound. As he navigates resistance and forms complex relationships with the people around him, his determination to spread rock’n’roll begins to transform both the town and his own life.
Sa. 10. Okt., 20.00 | Haus der Jugend
Paraguay, Deutschland, Uruguay, Brasilien, Portugal, Spanien, Frankreich 2026, 101’
Spielfilm
Spanisch/ Guarani Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie & Buch Marcelo Martinessi | Kamera Luis Arteaga | Schnitt Fernando Epstein, Marcelo Martinessi | Musik Zeltia Montes Muñoz | Sounddesign Fernando Henna | Darstellende Diro Romero, Manuel Cuenca, Arturo Fleitas, Margarita Irún, Mona Martinez, Nahuel Perez Biscayart | Produktion Sebastián Peña-Escobar, Marcelo Martinessi | Distribution Pandora Film
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