Das FilmFest präsentiert zum Antikriegstag die brisante Dokumentation „Krieg und Spiele“

 

Anlässlich des Antikriegstages präsentieren der DGB Osnabrück-Emsland und das Unabhängige FilmFest Osnabrück am 08. September, um 19:00 Uhr im DGB Haus Osnabrück, die Dokumentation „Krieg und Spiele“ von Regisseurin Karin Jurschick. Ein Film über die brisante Frage, wie sich das Verständnis von Verantwortung und Schuld verändert, wenn Kriegsoperationen zunehmend von Maschinen ausgeführt und Drohnen vom Computer aus befehligt werden. Neben Militärs und Entwicklern lässt die Dokumentation dabei auch unterschiedlichste Wissenschaftler und Philosophen zu Wort kommen. Der Eintritt ist frei!

Filmvorführung zum Antikriegstag: „Krieg und Spiele“ von Karin Jurschick

Deutschland 2016, 90 Min, Original mit deutschen Untertiteln
Regie und Buch: Karin Jurschick │ Kamera: Johann Feindt │
Drohnenkamera: Ziv Biton, Steffen Hammerich │ Schnitt: Marc Schuber

Wenn Kriegsspiele und Science-Fiction (Alp-)träume real werden – In der spannenden Dokumentation „Krieg und Spiele“ setzt sich Regisseurin Karin Jurschick mit Fragen zur Moralität der modernen Kriegsführung mittels unbemannter Drohnen auseinander. Welche moralischen Konsequenzen und Verantwortungen bringen kriegerische Operationen per Knopfdruck aus der Ferne mit sich? Und wie sieht eine Zukunft aus, in der Maschinen zunehmend autonom Entscheidungen über Kriegsmissionen und damit über Leben und Tod fällen?
Die Dokumentarfilmerin spricht dabei unter anderem mit einem Spieleentwickler, dessen Kriegsvisionen zunehmend Realität werden, Drohnenproduzenten, die beteuern, dass ihre Überwachungsmaschinen vor allem Leben retten und einem Moralphilosophen, der sich mit den neuen moralischen Herausforderungen in Zeiten von Kriegsführung mittels Maus und Joystick auseinandersetzt.

Trailer: www.realfictionfilme.de

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Film zum Antikriegstag: „Krieg und Spiele“

Donnerstag, 08. September │ 19:00 Uhr
DGB Haus Osnabrück, August-Bebel-Platz 1
Der Eintritt ist frei!

Bildquelle: RealFictionFilme