Bildergalerie zu „Walchensee Forever“

„Ich denke, dass es so etwas wie ein Familiengedächtnis gibt, das sich fortschreibt.
Und dass wir es oft gar nicht bemerken, wenn wir innerhalb dieses Familiengedächtnisses handeln. Aber ich glaube, dass die Hoffnung darin liegt, sich dies bewusst zu machen,

um dadurch seinen eigenen Weg zu finden.“

Regisseurin Janna Ji Wonders

 

Norma (Mitte) ist fröhlich, fleißig, fügsam und zäh. Sie wird das Café übernehmen. Sie wird von ihrem Mann, einem gutaussehenden Künstler, verlassen werden, da dieser die Übergriffe der Schwiegermutter auf ihr Privatleben nicht ertragen wird. Norma wird nie klagen. Sie wird zwei Töchter zur Welt bringen, Anna (links) und Frauke. Und sie wird 105 Jahre alt werden.

Anna (rechts) und Frauke (links) werden ihre Mutter und den Walchensee ebenfalls verlassen. Sie wollen sich befreien und die große weite Welt als Musikerinnen ergründen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Janna Ji Wonders arbeitet sich durch rund 100 Jahre privates Archivmaterial, das jede einzelne Generation akribisch gesammelt hat. Früheste 8mm-Filmaufnahmen, ungewöhnliche Fotografien und detailreiche Briefe lassen uns aus nächster Nähe teilhaben an einer dramatischen Familiengeschichte.

 

Um den Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur zu kommen, führt uns Wonders vom Familiencafé am bayerischen Walchensee über Mexiko nach San Francisco zum „Summer of Love“, zu indischen Ashrams, einem Harem und immer wieder zurück an den Walchensee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Walchensee. Still, dunkel und unergründlich liegt er da. Er ist einer der tiefsten und größten Alpenseen Deutschlands. Der Walchensee ist ein magischer Ort, der den Familienmitgliedern unserer Geschichte Schutzraum und Gefängnis zugleich scheint. Der unsere Protagonisten immer wieder davon treibt und magnetisch zurückzieht. Wie ein unsterblicher Chronist überdauert der See alle Zeiten und bietet die Kulisse, vor der sich eine deutsche Familiensaga abspielt.