La France - Unabhängiges Filmfest Osnabrück
3777
post-template-default,single,single-post,postid-3777,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-2.3,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.5,vc_responsive

La France

(Ned Med Vaabene!)

Eine Frau verkleidet sich als Soldat, um an der Front ihren Mann zu suchen. In der Hauptrolle: Sylvie Testud („Jenseits der Stille“): Atmosphärisch dichte Suche nach einer Utopie vor dem Hintergrund einer realen Katastrophe. Die frisch verheiratete Französin Camille (Sylvie Testud) bekommt von ihrem Ehemann, der im Ersten Weltkrieg kämpft, überraschend einen Brief, in dem dieser ihre Beziehung für beendet erklärt. Darauf beschließt sie, ihn zu suchen. Verkleidet als Mann schließt sich Camille im Hinterland der Front einer Gruppe sich seltsam verhaltender Soldaten an. Während des Marsches im Schatten des Krieges wird den Männern langsam klar, dass Camille eine Frau ist. Doch auch die Truppe hat ihre Geheimnisse, die hier nicht verraten werden sollen. Der erste Langfilm des 1972 geborenen Serge Bozon hat 2007 den „Prix Jean Vigo“ für das beste französische Spielfilmdebüt gewonnen. Der Schauspieler Bozon zeichnet hier ein unheimlich-stimmungsvolles Spukbild vom Krieg, angereichert mit viel handgemachter Musik.

Frankreich 2007, 35 mm, 102 Min.
Originalfassung mit englischen Untertiteln

Regie Serge Bozon | Buch Axelle Ropert | Kamera Celine Bozon | Schnitt François Quiqueré | Musik Medhi Zannad, Benjamin Esdraffo, Serge Bozon

Darsteller Sylvie Testud, Pascal Greggory, Guillaume Depardieu

Produktion Les Films Pelléas, Distribution Pyramide International, www.pyramidefilms.com

Samstag, 18. Oktober | 17:30 Uhr, Filmtheater Hasetor

FilmFest Retrospektive