Morris aus Amerika - Unabhängiges Filmfest Osnabrück
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Morris aus Amerika

 

Pubertäts- und Liebeswirren in einer neuen Heimat:  Als der verwitwete Vater Curtis einen neuen Job in Heidelberg antritt, holt er auch seinen Sohn Morris nach Deutschland. Der 13-jährige Afroamerikaner ist großer HipHop-Fan und von dem Neustart im unbekannten Land alles andere als angetan. Seine verständnisvolle private Deutschlehrerin Inka rät ihm, im Jugendclub neue Freunde zu finden, doch die dortigen Teenager schließen den ausländischen, übergewichtigen Jungen aus und machen sich sogar über ihn lustig. Nur die rebellische 15-jährige Katrin gibt Morris eine Chance. „Morris aus Amerika“ ist ein frischer, authentischer Coming-Of-Age-Film, der Integrationsprobleme und erste Liebesnöte mit einer coolen Attitüde behandelt. Die Zeichnung der locker-liberalen Vater-Sohn-Beziehung gelingt Regisseur Chad Hartigan dabei genauso hervorragend, wie das komplizierte Verhältnis zwischen dem verliebten Morris und der manipulativen Katrin. Ohne erhobenen Zeigefinger fängt der Film im Groove der von Morris heißgeliebten Rap-Beats ein, was es für einen Jugendlichen bedeutet, fern der Heimat ein neues Leben zu beginnen.  Empfohlen ab 14 Jahren.

Samstag, 22. Oktober | 15 Uhr, Filmtheater Hasetor

Deutschland, USA 2016, DCP, 90 Min.
englisch-deutsche Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Regie & Buch Chad Hartigan | Kamera Sean McElwee | Schnitt Anne Fabini | Musik Keegan DeWitt

DarstellerInnen Markees Christmas, Craig Robinson, Carla Juri, Jakub Gierszal, Lina Keller

Produktion Lichtblick Media, Beachside Films, INDI Film, SWR
Distribution Farbfilm Verleih