A Sound of my Own

Licht

 

Marja Burchards Leben ist die Musik. Schon ihr Vater war ein Ausnahmekünstler am Vibraphon. Sie trat in dessen Fußstapfen und experimentiert nun mit neuen Klängen auf dem Klavier, der Posaune und sonstigen Percussion-Instrumenten. Zugleich versucht sie sich aus dem väterlichen Schatten zu befreien und einen eigenen Klang zu entwickeln. Mit ihrer Mischung aus Experimental- und Dokumentarfilm verwebt Regisseurin und Autorin Rebecca Zehr Vignetten aus Burchards Leben mit alten Lehrfilmen über die Funktion des Ohrs und Collagen aus Erinnerungen. Wir sehen Burchard bei der Probe, im Studio, bei der Buchung eines Konzerts oder wie sie mit einer Posaune ein Motorengeräusch imitiert. Dazwischen blitzen immer wieder Konzertmitschnitte ihres Vaters durch, die als Orientierungspunkt für Burchards eigene musikalische Ambitionen dienen. In eindrucksvollem Schwarz-Weiß gehalten, verbindet Zehr Töne und Bilder zu einem lebhaften Gesamteindruck, der das Musikerleben auf die Leinwand zaubert.

 

Driven by the ambition to step out of her fathers musical shadow, Marja Burchard experiments with various instruments in order to find a sound of her own. Mixing music and images, this film creates a remarkable experience of a musician’s life.

 

Samstag, 15. Oktober | 17:30 Uhr, Lagerhalle

 

Deutschland 2021, 52’

Deutsch/englische Originalfassung mitdeutschen Untertiteln

 

Regie, Drehbuch & Ton Rebecca Zehr | Kamera Felix Press | Schnitt Melanie Jilg | Musik Marja Burchard | Sounddesign Cornelia Böhm | Mitwirkende Marja Burchard, Maasl Maier, Shusaku Takeuchi ,Deobrat Mishra, Vittorio Ferravante, Jakob Thun, Wolfi Schlick | Produktion & Distribution taro films, Hochschule für Fernsehen und Film München