Nothing is Forgiven - Unabhängiges Filmfest Osnabrück
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Nothing is Forgiven

 

Die Journalistin Zineb El Rhazoui überlebte den Angriff auf Charlie Hebdo und lässt sich selbst von permanenter Bedrohung nicht mundtot machen. Als Atheistin setzt sich Zineb El Rhazoui für Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung in dem nur scheinbar aufgeschlossenen Land ein. Die patriarchale Gesellschaftsstruktur des islamisch geprägten Marokko bedeutet große Einschränkung für Zineb, als Frau und als Journalistin. Sie findet eine Anstellung bei dem Pariser Satireblatt Charlie Hebdo, wo sie wichtige Recherchearbeit in salafistisch-islamistischen Kreisen leisten kann. Der durch ein intensives Interview strukturierte Dokumentarfilm von Vincent Coen und Guillaume Vandenberghe begleitet die mutige Aktivistin in den Jahren 2011 bis 2016. Die Bilder dokumentieren mitreißend die Eskalation der islamistischen Gewalt gegen Andersdenkende und den gewaltlosen Widerstand gegen eine Ideologie der Unterdrückung und Barbarei. Ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die sich selbst von schrecklichen Verlusten und ständiger Bedrohung nicht einschüchtern lässt und sich weiterhin für Presse- und Meinungsfreiheit einsetzt.
 
Samstag, 21. Oktober | 15 Uhr, Haus der Jugend
 

 
Belgien 2016, Blu-ray, 61 Minuten
Französische/arabische Originalfassung mit englischen Untertiteln
 
Regie & Buch: Vincent Coen, Guillaume Vandenberghe | Kamera: Guillaume Vandenberghe | Schnitt: Thomas Vandecasteele, David Dusa | Ton: Vincent Coen
 
Produktion: Savage Film
Distribution: Savage Film
 
Deutschlandpremiere