Raw - Unabhängiges Filmfest Osnabrück
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Raw

 

Justine ist strenge Vegetarierin. Ihr ganzes Leben lang hat sie kein Fleisch gegessen. Doch während der grausamen Initiationsriten an einer Hochschule für Tiermedizin wird sie gezwungen, eine rohe Kaninchenniere zu essen. Das hat Folgen: Justine entwickelt einen zwanghaften Trieb Fleisch zu essen. Auch ihre Schwester, die ein paar Semester über ihr ist, verhält sich immer seltsamer. Derweil erhöht sich der Blutzoll im Studentenwohnheim. Als „Raw“ auf dem Festival in Toronto uraufgeführt wurde, fielen Zuschauer reihenweise in Ohnmacht. Tatsächlich ist „Raw“, der unter anderem in Cannes den FIPRESCI-Preis gewann, ein Film, der das Wort „Körperhorror“ durchaus ernst nimmt; aber auch frisches Blut in das Genre pumpt. Und das wortwörtlich, ebenso wendungsreich wie intelligent. Horror vom Feinsten.

Freitag, 20. Oktober | 23 Uhr, Filmpassage

Frankreich/ Belgien/ Italien 2016, DCP, 99 Minuten
Französische Originalfassung mit englischen Untertiteln

Regie & Buch: Julia Ducournau | Kamera: Ruben Impens | Schnitt: Judith Chalier, Christophe Hermans | Ton: Mathieu Descamps | Musik: Jim Williams

Darsteller: Garance Marillier, Ella Rumpf, Rabah Nait Oufella, Laurent Lucas, Joana Preiss, Marion Vernoux, Thomas Mustin

Produktion: Petit Film, Rouge International, Frakas Production

Distribution: NBCUniversal