Red Cow - Unabhängiges Filmfest Osnabrück
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Red Cow

(Para Aduma)
 
Unorthodoxes Coming-of-Age-Drama unter ultraorthodoxen Siedlern. – Die engen Straßen der Jerusalemer Altstadt und wachturmartigen Häuser der Siedler lassen kaum Platz für die Privatsphäre von Teenagern. Die 17-jährige Halbwaise Binyamina, genannt Benny, bekommt von ihrem Vater Yehoshua viel Freiraum. Gerade hat er ihr eine verantwortungsvolle Aufgabe anvertraut: Sie darf sich um die rote Kuh kümmern, deren Schlachtung das Kommen des Messias beschleunigen soll. Doch die Vertrautheit der beiden bekommt einen Riss, als aus Bennys Freundschaft mit Yael mehr wird. Im zionistischen Weltbild ihres Vaters ist dafür kein Platz. Autorenfilmerin Tsivia Barkai Yacov verleiht in ihrem preisgekrönten Langfilmdebüt all jenen eine Stimme, die in religiösen Kreisen verstummen, weil ihre innersten Sehnsüchte dort nicht vorkommen dürfen.
 
Samstag, 20. Oktober | 15.00 Uhr, Cinema Arthouse
 

 
Israel 2018, DCP, 90’ Hebräische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
 
Regie & Buch Tsivia Barkai Yacov | Kamera Boaz Yehonatan Yaacov | Schnitt Haim Tabakman | Musik Karni Postel | Mit Gal Toren, Avigail Kovari, Moran Rosenblatt
 
Produktion Laila Films | Distribution Salzgeber