Salma - Unabhängiges Filmfest Osnabrück
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Salma

(Salma)

Aufwühlender Dokumentarfilm über eine indische Frau, die sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt und dadurch zu einer bekannten Schriftstellerin und Politikerin wird: Im Alter von 13 Jahren wurde Salma, ein Mädchen aus einem südindischen Dorf, entsprechend der dortigen muslimischen Tradition weggesperrt, um auf das Leben als Ehefrau und Mutter vorbereitet zu werden. Der arrangierten Ehe widersetzte sie sich 9 Jahre lang, während derer sie in einem kargen Zimmer ausharren musste. Die einzige Lektüre, auf die die bildungshungrige junge Frau in dieser Zeit zurückgreifen kann, sind die Zeitungsseiten, in die die Lebensmittel vom Markt eingewickelt sind. Heimlich beginnt sie, Gedichte zu schreiben, die sie mit der Hilfe ihrer Mutter an einen Verleger schmuggelt. Als diese veröffentlicht werden, ändert sich ihr Leben radikal. Kim Longinotto, geboren 1952 in London, hat ein Kamera- und Regiestudium an der National Film and Television School in Beaconsfield, England absolviert. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre intensiven Dokumentarfilme wie „Rough Aunties“ oder „Pink Saris“, in denen sie sich insbesondere mit der weltweiten Unterdrückung der Frauen auseinandersetzt.

Indien / Großbritannien 2013, BluRay, 90 Min.
Originalfassung mit englischen Untertiteln

Freitag, 25. Oktober
17:30 Uhr, Haus der Jugend

Regie & Kamera Kim Longinotto | Schnitt Ollie Huddleston | Musik Samuel Sim

Darsteller Jjamila Beevi, Sharbunnisha Beevi, Jarina Beevi, Abdul Malik
Produktion & Distribution Kim Longinotto